Krise bewaeltigenErfolg gestalten

Erfolgreicher comes-M&A-Prozess für die Druckhäuser der RIECK-Gruppe in Delmenhorst und Haldensleben

Dr. Malte Köster (WillmerKöster) hat als Insolvenzverwalter der Druckhaus RIECK Delmenhorst GmbH und der Druckhaus RIECK Haldensleben GmbH die jeweiligen Geschäftsbetriebe erfolgreich veräußert. Alle Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze.

Die Druckhäuser der RIECK-Gruppe betreiben Rollen-Offset-Druckmaschinen im Coldset, wie sie beispielsweise für Zeitungen und Werbebeilagen genutzt werden.

comes hat im Auftrag des Insolvenzverwalters Dr. Malte Köster die Investorenprozesse betreut.

Bericht aus dem Weserreport: https://weserreport.de/2018/09/delmenhorst/delmenhorster-druckhaus-gerettet/

RIECK-Druckhäuser

comes startet Joint Venture für digitale Marktbearbeitung

Im Zuge der digitalen Transformation ändern sich die Regeln im Markt: Prosumer, Multichannel, Direktvertrieb, Plattformökonomie, neue Influencer und eine immer höhere Vernetzungsdichte – oft scheint es, als müssten Unternehmen überall gleichzeitig sein, um erfolgreich zu bleiben. Andererseits bilden immer mehr Akteure nicht mehr die gesamte Wertschöpfungskette ab, sondern nutzen Virtualisierung und Netzwerke, um Stufen zu überspringen und nur noch die entscheidenden Knotenpunkte zu besetzen. So geraten bisherige Favoriten unter Druck – und vermeintlich Unterlegene haben ungeahnte Chancen. Wie können Sie unter diesen neuen Umständen erfolgreich sein… und bleiben?

Da dieses Thema unsere Kunden intensiv umtreibt und immer öfter über Wohl und Wehe eines Unternehmens entscheidet, haben wir gemeinsam mit dem Daten- & Marktexperten Jan Rasmus Schoenmakers ein neues Unternehmen aus der Taufe gehoben: HASE & IGEL ist komplett auf die Marktbearbeitung mit Hilfe von Big Data und intelligenten Prozessen spezialisiert.

Das Leistungsspektrum geht dabei über eine klassische Beratung hinaus: HASE & IGEL bietet nicht nur Big-Data-gestützte Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalysen und entwickelt darauf basierend Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsstrategien – gemäß dem Selbstverständnis „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt das Unternehmen seine Kunden auch operativ beim Aufbau entsprechender Prozesse, Kompetenzen und Projekte im eigenen Haus.

Hase & Igel
Hase & Igel

Bereits in etlichen Projekten arbeiten wir eng mit HASE & IGEL zusammen und entwickeln gemeinsam innovative Antworten auf die Herausforderungen des Marktes. Wir freuen uns, unseren Kunden somit Spezialkompetenz – und eine starke Brücke in die erfolgreiche Umsetzung – in einem zentralen Zukunftsfeld bieten zu können!

Schauen Sie doch mal vorbei: www.haseundigel.com

Erfolgreicher comes-M&A-Prozess für den Luftfahrtzulieferer W. Ludolph GmbH & Co. KG in Bremerhaven

Dr. Per Hendrik Heerma (FRH Fink Rinckens Heerma) hat als Insolvenzveralter der W. Ludolph GmbH & Co. KG den Geschäftsbetrieb nach erfolgreicher operativer Restrukturierung an den Finanzinvestor A2E Industries Limited mit Sitz in Manchester / UK veräußert. Das Unternehmen firmiert zukünftig als Ludolph Bremerhaven GmbH. Nachdem die Verträge über die Veräußerung des Unternehmens bereits im Juni 2018 geschlossen wurden, konnten diese nun im September 2018 vollzogen werden.

Ludolph fertigt in Bremerhaven komplexe und hochpräzise Frästeile für die Luftfahrtindustrie, die Medizintechnik und den Maschinenbau und gehört international zu den führenden Spezialisten im Bereich nautischer Instrumente.

comes hat im Auftrag des Insolvenzverwalter Dr. Per Hendrik Heerma den Investorenprozess betreut. Auch Buten und Binnen berichtete: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/ludolph-gerettet-100.html

Ludolph Bremerhaven

Strategische Ausrichtung der ASTRO Motorengesellschaft

In den letzten Jahren haben wir den geschäftsführenden Gesellschafter Herrn Thomas Graudenz, Inhaber der schnell wachsenden ASTRO Motorengesellschaft in Geestland bei Bremerhaven, bei der strategischen Ausrichtung und Forcierung der Marktdurchdringung unterstützt. ASTRO stellt Synchronmotoren mit / ohne Getriebe her, die in den unterschiedlichsten Anwendungen von z.B. einfachen Stellantrieben bis hin zur Integration in komplexe Steuerungssysteme genutzt werden. Neben dem Ausbau des modularen Standardprogramms haben wir insbesondere das Augenmerk auf kundenspezifische Lösungen gelegt. Hier greift auch verstärkt der Einsatz von explosionsgeschützten Motoren (ATEX), bei denen ASTRO ein Alleinstellungsmerkmal hat. So konnte das Unternehmen in diesem Jahr im zweistelligen Prozentbereich wachsen.

Im Zuge der Wachstumsstrategie haben wir auch die internen Abläufe in der Fertigung und Montage optimiert und dieses mit entsprechenden Investitionen und einem Finanzierungskonzept unterlegt.

ASTRO Motorengesellschaft

Erfolgreicher comes-M&A-Prozess für Baltic Fensterbau in Langenhorn

Peter-Alexander Borchardt (Reimer Rechtsanwälte) hat als Insolvenzverwalter der Baltic Fenster & Türen GmbH in Langenhorn den Geschäftsbetrieb erfolgreich an die EGE-Gruppe veräußert. Die 80 Arbeitsplätze in Schleswig Holstein konnten mit der übertragenden Sanierung Anfang August erhalten werden.

Baltic ist als Hersteller hochwertiger Kunststofffenster und Türen bekannt. Die EGE-Gruppe stärkt mit der Marke Baltic und dem nun vierten Produktionsstandort in Deutschland die Marktstellung.

comes hat im Auftrag des Insolvenzverwalters Peter-Alexander Borchardt den Investorenprozess betreut.

https://www.reimer-rae.de/pressemitteilungen/2018/erfolgreiche-sanierung-bei-baltic-fenster-tueren-gmbh/

Baltic Fenster und Türen

Kooperation von comes-Mitarbeiter/innen mit der Hochschule Bremen

Die comes Unternehmensberatung hat mit dem International Graduate Center (Teil der Hochschule Bremen) eine Kooperation im Bereich der Lehrtätigkeit vereinbart: Einige Mitarbeiter/innen von comes haben einen Lehrauftrag für einen berufsbegleitenden Masterstudiengang im Modul "Betriebswirtschaftliches Sanierungs- und Insolvenzwesen" erhalten.

Im Rahmen des Lehrauftrags werden den Studierenden an verschiedenen Wochenenden im Wintersemester 2018/19 tiefergehende Einblicke in Analyse und Vorgehensweise bei der Bewältigung von Sanierungen und Insolvenzen von Unternehmen gewährt. Um den Studierenden ein breites Wissensspektrum zu vermitteln, wird dabei theoretisches Wissen mit Beispielen aus der Praxis kombiniert.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen und den Studierenden!

Kooperation mit der Hochschule Bremen

Digitalisierung auch strategisch in den Fokus nehmen

Faktisch ist nahezu jedes Unternehmen auf kurz oder lang von den Veränderungen in der digitalen Welt betroffen. Steuerberatungsbüros, die keine Buchhalter mehr brauchen werden sind ebenso betroffen wie Einzelhändler, deren Waren nur noch online laufen oder Stahlbauunternehmen, deren Wertschöpfungsketten durch 3-D-Drucker ersetzt werden.

Zu diesem Thema hat Dr. Bernhard Becker von der comes ge­mein­sam mit Prof. Dr. Mül­ler von der Hel­mut-Schmidt-Uni­ver­si­tät Ham­burg im Bran­chen­spe­zi­al der NWZ den Ar­ti­kel "Digitalisierung auch strategisch in den Fokus nehmen - Chancen und Risiken im Spiegel der Lageberichterstattung" ver­öf­fent­licht, den Sie hier voll­stän­dig le­sen kön­nen.

Digitalisierung in den Fokus nehmen

Fünftes Oldenburger Benefiz-Soccer-Turnier 2018

Nachdem wir aufgrund sehr schlechten Wetters 2017 ein Jahr pausieren mussten, fand am 25. August 2018 das fünfte Soccer-Tur­nier des Prä­ven­ti­ons­ra­tes Ol­den­burg und der co­mes Un­ter­neh­mens­be­ra­tung statt. Auf dem Freigelände der Uni Oldenburg sind wieder sechs Mannschaften angetreten, um sich im Soccercourt zu messen. Am Ende konnte sich die LzO als Sieger durchsetzen.

Der Einsatz aller Teilnehmer hat sich auch in diesem Jahr gelohnt: Für Aufgaben des Präventionsrates sind erneut 6.000 € zu­sam­men­ge­kom­men. Herz­li­chen Dank an die Vertreter der Sparkasse Emsland, der Raiffeisenbank Oldenburg, der Landessparkasse zu Oldenburg sowie an die zwei Teams der Fa. Springer aus Stuhr. Und einen weiteren Dank an die vielen Helfer, die so ein Turnier erst ermöglichen.

Auch die Nordwest-Zeitung berichtete am 10.09. über das Event, siehe rechts oben.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Bericht in der NWZ
Benefiz-Soccer-Turnier 2018

Neue Rahmenbedingungen für Sanierungen

Erste wirtschaftliche Krisenanzeichen sind vermehrt wahrzunehmen, eine Zunahme der Unternehmenskrisen wird wahrscheinlicher. Einheitliche, verlässliche Rahmenbedingungen sind für alle Beteiligten die Basis für eine strukturierte Sanierung. Sowohl das IDW mit einem überarbeiteten S 6 als auch die EU-Kommission mit einer Positionierung zum Sanierungserlass haben aktuell hierzu die Grundlagen verbessert:

Neue Fassung des IDW S 6 veröffentlicht

Im August wurde der überarbeitete IDW S 6 „Anforderungen an Sanierungskonzepte“ veröffentlicht (IDWLife 08/2018, S. 813-826). Im Vergleich zum bisher gültigen IDW S 6 aus 2012 wurde der neue Standard deutlich „verschlankt“ und um einige Klarstellungen ergänzt. Aufgrund drängender Fragen aus der Praxis wurden z.B. Hinweise zur Erstellung von Sanierungskonzepten bei kleineren Unternehmen aufgenommen. Der IDW gesteht zwar zu, dass das Ausmaß der Tätigkeit und die Berichterstattung an die geringere Komplexität von kleineren Unternehmen angepasst werden kann, verlangt aber auch bei kleineren Unternehmen die Bearbeitung sämtlicher Kernbestandteile des Standards für ein vollumfängliches Sanierungskonzept. Nur in diesem Fall ist sichergestellt, dass die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung geforderten Grundsätze erfüllt sind.

In Ergänzung wurden die bereits im letzten Jahr veröffentlichten FAQ zum IDW S 6 nun aktualisiert (siehe ebenfalls IDWLife 08/2018, S. 826-847). Diese Zusammenstellung behandelt von Anwendern häufig gestellte Fragen zur praktischen Anwendung des IDW S 6 und kann insofern als zusätzliche Auslegungshilfe dienen.

Grundlegende Änderungen oder Neuigkeiten enthält die neue Fassung des IDW S 6 zwar nicht. Diese waren angesichts der zugrunde liegenden höchstrichterlichen Rechtsprechung zu Sanierungskonzepten auch nicht zu erwarten. Jedoch hatte auch comes in einer Veröffentlichung in der Zeitschrift KSI 01/2018 bereits auf die Notwendigkeit der Betrachtung von Auswirkungen der Digitalisierung u.a. auf das Geschäftsmodell hingewiesen. Dieser Punkt findet sich nun als konkreter Baustein des Leitbilds des sanierten Unternehmens wieder – neben einer Reihe weiterer Hinweise und Ergänzungen.

Unternehmenssanierungen rechtlich und steuerlich voraussichtlich bald wieder einfacher

Die europäische Kommission hat sich mit einem „Comfort-Letter“ an das Bundesfinanzministerium gewendet. Darin soll bestätigt sein, dass die gesetzliche Neuregelung zur Steuerfreiheit für Sanierungsgewinne keine verbotene Beihilfe darstellt. Nachdem der Bundesfinanzhof (BFH) Anfang 2017 entschied, dass der Sanierungserlass verfassungswidrig sei, gibt es nun also gute Neuigkeiten für kriselnde Unternehmen, die hiermit wieder Zugriff auf einen der wichtigsten Restrukturierungsbausteine bekämen.

Das „Wohlfühl-Schreiben“ genügt vorerst aber nicht, um die gesetzliche Neuregelung in Kraft treten zu lassen. Dafür hätte die EU-Kommission einen förmlichen Beschluss erlassen müssen. Somit ist jetzt der Gesetzgeber am Zug, der die Regelung durch ein neues Gesetz in Kraft treten lassen kann. Damit ist noch in diesem Jahr zu rechnen.

Gerne bleiben wir hierzu mit Ihnen im Austausch – sprechen Sie unsere Kolleginnen und Kollegen direkt an!