Krise bewaeltigenErfolg gestalten

comes-Ausfahrt 2019

Ein Rückblick auf unsere Mitarbeiterausfahrt nach Papenburg am letzten Oktoberwochenende: Es wurde richtig heiß bei comes. Und damit ist nicht das Wetter gemeint, sondern unsere Reifentemperaturen. Denn auf den Teststrecken von Automotive Testing Papenburg (ATP) haben wir ordentlich Gas gegeben. Am Samstag hat dann die Meyer Werft einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Unsere diesjährige Ausfahrt startete mit einem gemeinsamen Jour fixe. Neben neuen Tools ging es um aktuelle rechtliche Themen rund um Sanierung. Den JF haben wir dann mit einer case study beendet. Anschließend haben wir unsere eigentliche Ausfahrt in einer gemütlichen Bar in Papenburg eingeläutet.

Am Freitag wurde es dann richtig aufregend. Den ganzen Tag haben wir unsere Fahrzeuge, vor allem aber uns selbst, auf den Strecken von ATP auf den Prüfstand stellen können. Wie lang ist der Bremsweg bei einer Vollbremsung bei Aquaplaning oder gar auf Eisflächen? Wie ist es eigentlich, bei nasser Fahrbahn um Kurven zu driften? Wie verhält sich mein Fahrzeug, wenn die Räder auf unterschiedlichen Straßengegebenheiten fahren? Wie verändert sich meine Reaktionszeit und die Motorik, wenn ich abgelenkt bin? Und wie komme ich aus meinem Wagen, wenn der sich überschlagen hat? Auf all diese Fragen durften wir die Antworten selbst erfahren und haben dabei eine Menge Adrenalin ausgeschüttet.

Nach „schnell“ am Freitag wurde es am Samstag dann groß und imposant: unser Ausflugsziel war die Meyer Werft in Papenburg. Bei der Werksführung konnten wir zunächst in die Historie der Werft eintauchen und dann die im Bau befindlichen Kreuzfahrtriesen bestaunen. Es war beeindruckend zu sehen, wie die riesigen Kreuzfahrtschiffe entstehen, die so viel Freizeitmöglichkeiten und Platz zu bieten haben wie eine Kleinstadt.

Diese Fahrt wird uns im Gedächtnis bleiben. Wir freuen uns aber auch schon darauf, was uns im nächsten Jahr erwartet!

Jour fixe
Fahrsicherheitstraining
Besichtigung der Meyer Werft

Auch Finanzpartner müssen in Zeiten des Klimawandels umdenken

Das Thema bestimmt die aktuelle Medienlandschaft in der Breite. Viele Wirtschaftsteilnehmer befassen sich mit den Auswirkungen für ihre Unternehmen. Investitionsentscheidungen werden nicht immer nur unter den Gesichtspunkten der Gewinnsteigerungen oder Renditeoptimierungen  getroffen.

Erste Unternehmen sind bereit, auf einen Teil von Gewinnen zu verzichten, um Produktionsverfahren oder Produkte „grüner“ zu machen.

In Deutschland, wo seit Jahrzehnten eine hohe Einbindung von Fremdmitteln die Durchführung von Investitionsmaßnahmen prägt, sind neben den Unternehmen auch die aktuell krisengeschüttelten Banken und Sparkassen maßgeblicher Teil bei der Durchführung  von Investitionen.  

Die relevanten Systeme der Kreditinstitute stellen im Wesentlichen jedoch auf Rendite- und Eigenkapitalquoten der zurückliegenden Jahre bei der Beurteilung eines Unternehmens ab.

Die bewusste Entscheidung, auf Rendite zu verzichten, um umweltbewusster und ressourcenschonender zu produzieren, kann im Einzelfall zu Diskussionen mit den Kreditgebern führen, sofern Ertragsquoten und damit letztlich die Eigenkapitalentwicklung davon betroffen sind.

Wohl den Unternehmen, die sich diesen Trends folgend auch Einschränkungen der Renditen leisten können. In der Breite wird es aber auch auf das Verständnis der Finanzpartner ankommen und den verantwortungsbewussten Umgang mit den Ratingsystemen, um nachhaltige Verbesserungen beim Ausstoß klimagefährdender Emissionen durch die Unternehmen zu erreichen.

Umdenken in Zeiten des Klimawandels

Wie in vielen Fällen der Vergangenheit unterstützt der Staat die vielfältig möglichen Investitionsmaßnahmen mit Krediten und Absicherungen durch Ausfallbürgschaften. Vor einem Kreditantrag ist es umso wichtiger für die einzelnen Unternehmen, sich gemeinsam mit ihren Banken und Sparkassen über die Ergebnisse ihrer Ratingverfahren zu verständigen.

Wenn erst die Investitionsentscheidung davon getrieben wird, dass behördliche Auflagen erfüllt werden müssen, ist es meist für Teile der Marktteilnehmer zu spät, um sich bei den Kreditinstituten mit Geld zu versorgen.

In allen Fällen nutzt comes die umfangreichen Kenntnisse aus rd. 1.000 Mandaten, um Verständnis und Transparenz zwischen Unternehmen und Banken für die jeweiligen Ziele zu schaffen.

Weitere Verstärkung für comes

Pia Frohberg

Pia Frohberg

Vom Standort Oldenburg aus ist Frau Frohberg seit September für den Bereich Marketing, Hochschulmarketing und Events tätig. Hierzu zählen insbesondere der Online-Auftritt von comes in den sozialen Medien sowie die standortübergreifende Koordination und Organisation der von comes durchgeführten Veranstaltungen. Darüber hinaus wirkt sie bei unserem Joint-Venture-Partner Hase & Igel mit.

Zuvor war Frau Frohberg als Junior Marketing und Sales Managerin in der Sportbranche tätig.

Sebastian Geppert

Sebastian Geppert

Seit Oktober dieses Jahres verstärkt uns Herr Geppert vom Hamburger Standort aus als Berater in den Bereichen Sanierung und Verfahrensbegleitung.

Während seiner vorherigen Tätigkeiten als Treasury Manager bei verschiedenen mittelständischen Konzernen zählten insbesondere Liquiditätsplanung, Risikomanagement und Reporting zu seinen Aufgabengebieten.

Rasmus Kriest

Rasmus Kriest

Herr Kriest unterstützt seit Oktober 2019 am Standort Berlin in Digitalisierungsfragen des Arbeitsbereichs "Erfolg gestalten".

Zuvor hat er parallel zu einem interdisziplinären Studium v.a. in der praktischen Implementierung von Lösungen in den Bereichen digitaler Zusammenarbeit und New Work gearbeitet.

Warum Sie die Vorteile einer Financial Performance Management Software für Ihr Unternehmen nutzen sollten

Als Unternehmer brauchen Sie verlässliche Zahlen, auf die Sie Ihre Unternehmensplanung und strategischen Entscheidungen aufbauen können. Die aufwendigen Excel-Tabellen, die Sie hierfür führen, sind oft fehleranfällig und unübersichtlich. Darüber hinaus ist es mit enormem Zeit- und Kostenaufwand verbunden, alle Tabellen auf dem aktuellsten Stand zu führen.

Durch eine integrierte und eigenständig einsetzbare Financial Performance Management Software-Lösung, die es Ihrem Unternehmen ermöglicht, auf einen Blick die Wachstumspotenziale des eigenen Unternehmens zu erkennen und das Finanzcontrolling zu steuern, beschleunigen sich die Prozesse in Ihrem Unternehmen, während gleichzeitig weniger Fehler passieren können. Mögliche Fehlerquellen im Datenbestand werden frühzeitig erkannt, sodass nur validierte Zahlen berichtet werden. Somit wird die Basis für eine ganzheitliche, zukunftsorientierte Unternehmenssteuerung und Wachstum geschaffen.

In der Financial Performance Management Software von LucaNet sammeln Sie alle Ihre Daten in einer Datenbank. Die Software bündelt vollständig automatisiert die Prozesse aus den Bereichen Konsolidierung, Planung, Reporting und Analyse in einer Anwendung und stellt validierte Daten für Ihre Management-Konsolidierung, die legale Konsolidierung, die Budgetplanung mit integrierter Finanzplanung oder für das Management-Reporting und das Berichtswesen zur Verfügung. Für die Anwendung der Financial Performance Management Software von LucaNet benötigen Sie keine IT-Kenntnisse. Die Software ist schnell, sehr leicht adaptierbar und sicher in der Anwendung.

Financial Performance Management
LucaNet

Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Anwendung begleiten Sie unsere zertifizierten Berater René Labahn und Dr. Jan Handzlik bei der Implementierung der Software in Ihrem Unternehmen. Neben einer umfassenden Beratung unterstützen wir Sie bei der Erstellung einer belastbaren Planung und dem Erstellen von Konzernabschlüssen, schulen Ihre Mitarbeiter und stehen mit unserem Know-how für Optimierungen zur Seite.

Gerne übernehmen wir für Sie auch die Bereitstellung von monatlichen Aufgaben im Controlling-Bereich oder helfen Ihnen bei der Umsetzung der Implementierung der Financial Performance Management Software von LucaNet oder bei der Optimierung bereits bestehender Anwendungen.

comes empfängt Teilnehmer zum 6. Benefiz-Soccer-Turnier

Am Samstag, den 31. August, fand zum sechsten Mal das gemeinsam vom Präventionsrat Oldenburg und der comes Unternehmensberatung ausgetragene Benefiz-Soccer-Turnier statt.

Der Einladung folgend trafen sechs Mannschaften auf dem Freigelände der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aufeinander. Im Jeder-gegen-jeden-Modus setzte sich am Ende des Nachmittages die Spielgemeinschaft Bremen durch.

Insgesamt 82 Tore haben der diesjährige Sieger sowie die Teams der Sparkasse Emsland, der Raiffeisenbank Oldenburg, der Fa. Springer aus Stuhr und der Fa. Heinrich VOSS Gebäudetechnik aus Haselünne in 15 Partien auf dem Soccercourt erzielt, sodass insgesamt 6.500 € für Projekte des Präventionsrates Oldenburg (PRO) gesammelt werden konnten. Auch die Fa. DOMO Collection aus Hude, die aus betrieblichen Gründen absagen musste, hat sich mit einer Spende am guten Ergebnis beteiligt. Mit großer Freude haben wir am 07.11.2019 den Spenden-Scheck an PRO übergeben dürfen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/innen und Zuschauer/innen und freuen uns auf das nächste Jahr!

Danke an alle Teilnehmer!
Scheckübergabe am 07.11.2019

Erfolgreicher Investorenprozess für die Ebeling GmbH in Langenhagen

Der Kunststoff- und Metallverarbeiter Ebeling ist gerettet. Das in Hannover-Langenhagen ansässige Unternehmen ist mit Stichtag 01. August 2019 von der neu gegründeten Ebeling & Ko. Zerspanungstechnik GmbH übernommen worden. Die rund 50 Arbeitsplätze sowie der Unternehmensstandort sind damit gerettet. Die Vorgängergesellschaft Ebeling GmbH hatte im April Insolvenzantrag gestellt.

Der vom Amtsgericht Hannover bestellte Insolvenzverwalter Ralph Bünning von Schultze & Braun führte den Geschäftsbetrieb auch nach dem Insolvenzantrag uneingeschränkt fort. „Mit konstruktiver Unterstützung seitens der Unternehmerfamilie Ebeling ist es uns gelungen, das Unternehmen schnell zu stabilisieren“, berichtet Bünning. So konnte Ebeling auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 01. Juli erfolgreich fortgeführt werden. „Dabei haben uns vor allem die Mitarbeiter geholfen, die unsere Rettungsbemühungen hervorragend mit ihrem Einsatz begleitet haben und auch die Kunden, die dem Unternehmen in der Sanierungsphase die Treue gehalten haben.“

Parallel zu den Sanierungsbemühungen beauftragte Bünning das Distressed-M&A-Team der comes Unternehmensberatung unter der Leitung von Michael Rabe exklusiv mit der Strukturierung der Investorensuche. Als spezialisierte Unternehmensberatung begleitete comes den gesamten Verkaufsprozess, in dem zahlreiche regionale und überregionale Interessenten angesprochen wurden.

Erfolgreicher M&A-Prozess

Am Ende der Verhandlungen setzte sich die Ebeling & Ko. Zerspanungstechnik GmbH mit ihrem Angebot durch. Hinter der Gesellschaft steht als Alleingesellschafter Thorsten Koch aus der Wedemark, der Mitgesellschafter mehrerer erfolgreicher mittelständischer Unternehmen ist. Koch wird das Unternehmen zukünftig gemeinsam mit Torben Ebeling als Geschäftsführer leiten.

Die Ebeling GmbH war in Schieflage geraten, nachdem sie massive Umsatzausfälle aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen, z.B. in der Erdölbranche, erleiden musste. Die Branche zählte damals zu den Hauptkunden von Ebeling. Obwohl das Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen ergriff und sich strategisch breiter aufstellte, kamen diese Maßnahmen letztendlich zu spät, um eine Insolvenz zu vermeiden. „Ich freue mich, dass wir mit dem Verkauf unser Ziel erreicht haben, Ebeling die Basis für einen langfristigen Erhalt zu schaffen. Das Unternehmen hat nun wieder die Chance, aufbauend auf einem gesunden Kern nachhaltig zu wachsen“, sagt Bünning. „Dafür wünsche ich Ebeling alles Gute.“  

Erfolgreicher Investorenprozess für die SSC Wind aus Wildeshausen

comes strukturiert den Investorenprozess des insolventen Windanlagenspezialisten SSC Wind GmbH aus Wildeshausen und unterstützt die Insolvenzverwaltung bis hin zur erfolgreichen Veräußerung an die Buss Group aus Hamburg.

Die auf den Bau, die Wartung und den Service von Windenergieanlagen spezialisierte SSC Wind GmbH („SSC“) wird zum 01. Juli 2019 von der in Hamburg ansässigen Buss Group („Buss“) übernommen. Das Unternehmen wird künftig unter der Firmierung Buss Wind Services GmbH am Markt agieren.

Nach Beantragung des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 08. Mai 2019 konnte der Insolvenzverwalter Tim Beyer von Schultze & Braun mit konstruktiver Unterstützung der Geschäftsführer Frau Higgen und Herrn Eden den Geschäftsbetrieb der SSC schnell stabilisieren und mögliche Unruhen in der Belegschaft vermeiden. In der Folge wurde damit unter anderem wertvolle Zeit für einen strukturierten Investorenprozess gewonnen, in dem zahlreiche regionale und überregionale Interessenten involviert waren.

Erfolgreicher M&A-Prozess

Letztlich konnte Buss mit einem verbindlichen Angebot und einer transparenten Zukunftsstrategie die Gläubiger der SSC von ihrem Übernahmekonzept überzeugen. Mit diesem strategischen Schritt vervollständigt Buss ihr Portfolio im Windbereich. Bislang hatte sich Buss auf die Hafenlogistik für Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee konzentriert. Diese Dienstleistung bietet Buss sowohl auf eigenen Offshore-Terminals in Eemshaven (Niederlande), Sassnitz und Stade (Deutschland) als auch auf Fremdterminals an.

Das comes-Distressed-M&A-Team unter der Projektleitung von Hamed Omumi wurde exklusiv mit der Strukturierung des Investorenprozesses und der Begleitung beim Verkaufsprozess beauftragt. Der erfolgreiche Projektabschluss und die damit einhergehende Sicherung der rd. 90 Arbeitsplätze am Standort Wildeshausen hat insbesondere für die regional stark verwurzelte comes Unternehmensberatung einen hohen Stellenwert. Die Zusammenarbeit zwischen Insolvenzverwaltung und comes im Zuge eines Investorenprozesses mit dem Ziel einer übertragenden Sanierung zeigt sich auch in diesem konkreten Fall als zukunftsfähige Symbiose.

comes-Sommerabend 2019

Villa im Heinepark
Vortrag von Ole von Beust
Erfolg gestalten

Auch in diesem Jahr lud comes zum Sanierungsnachmittag mit anschließendem Sommerabend in der Villa im Heinepark an der Elbchaussee.

Im Rahmen des Sanierungsnachmittags wurde für interessierte Teilnehmer eine Vortragsreihe rund um Sanierungsaspekte angeboten. Dabei reichten die aktuellen Themen von Möbelherstellern in der Krise (vorgetragen von Dr. Michael Bourjau und Sebastian Mostertz, operations+ Consulting) über einen Praxisfall am Beispiel der Schletter Group (vorgetragen von Ole Brauer und Christoph Chardon, Elsäßer Restrukturierung) bis zum insolvenzrechtlichen Notfallplan (vorgetragen von Dr. Karl-Friedrich Curtze, GÖRG).

Im Anschluss empfingen wir unsere Gäste zum Sommerabend im großen Rahmen. Neben bestem Wetter, toller musikalischer Begleitung und einem leckeren Barbecue war ein weiteres Highlight des Abends der Vortrag unseres ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust. In seinem Beitrag "Politik für Hamburg - Rückblicke, Ausblicke und Einschätzungen eines Elder Statesman" ging Herr von Beust u.a. auf das Wählerverhalten und die aktuelle Bedeutung von Klimapolitik ein. Des Weiteren hat er sich zu dem Wählerverhalten in den neuen Bundesländern geäußert und seine Einschätzung zur abnehmenden Attraktivität des Berufes als Politiker gegeben. Abgerundet wurde dies immer wieder mit Erfolgen und Misserfolgen aus seiner Laufbahn als Politiker und Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg.

Wir danken allen Beteiligten und unseren Gästen für eine rundum gelungene Veranstaltung und freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

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