Krise bewaeltigenErfolg gestalten

News von comes

comes verstärkt sich erneut

Seit Anfang des Jahres ist Herr Prof. Dr. Stefan Razik Teil unseres Teams.

Vom Standort Hannover aus unterstützt er unsere Kunden in den Beratungsfeldern Strategie/Führung, Effizienz und Sanierung. Prof. Dr. Razik wird den weiteren Ausbau des Geschäftsfelds "Gesundheit" mit vorantreiben.

Neben seiner laufenden Tätigkeit als Professor für Gesundheitsmanagement an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management war er zuvor in einer anderen Beratungsgesellschaft und als freier Berater tätig.

Prof. Dr. Stefan Razik

Berücksichtigung der Digitalisierung in der Neufassung des IDW S 6?

Im letzten Fachbeitrag in der Zeitschrift "Deutsches Steuerrecht" haben unsere Autoren bereits zu den Neuerungen des IDW S6 Stellung genommen. In Erweiterung dieser Thematik haben sich die comes-Mitarbeiter Dr. Bernhard Becker und Jan Schoenmakers in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stefan Müller im Artikel „Aktuelle Fortentwicklung der Sanierungsregeln des IDW S 6“ (erschienen in KSI 01/2018) im Schwerpunkt die Frage gestellt, ob die Chancen und Risiken der Digitalisierung angemessen Berücksichtigung gefunden haben. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es de facto heute keine Beurteilung einer Zukunftsfähigkeit ohne Beurteilung des internen und externen digitalen Umfeldes mehr geben kann und dieses deutlicher auch im Prüfungsstandard aufgenommen werden müsste. Herleitung und Begründung können Sie hier im vollständigen Artikel lesen.

Spendenaktion zugunsten des Präventionsrats Oldenburg

Im August musste das Benefiz-Soccer-Turnier, welches jährlich von comes in Oldenburg ausgerichtet wird, wegen starken Regens leider ausfallen. Eine Spende wollten die verhinderten TeilnehmerInnen dem Präventionsrat jedoch trotzdem überreichen: Am 22. November übergaben Bernd Becker und Peter Böttger (comes), Michael Tietjen (Nord/LB) und Thomas Rottinghaus (OLB) einen Scheck über 4000 Euro an Nicole Wilke vom Präventionsrat. Uwe Springer von der Springer GmbH, die auch ihren Teil zur Summe beigetragen hat, konnte leider zum Fototermin nicht kommen.

Herzlichen Dank an die großzügigen Spender.

Scheckübergabe

Neufassung des IDW-Standards zu den Anforderungen an Sanierungskonzepte (IDW S 6 n.F.)

Bei der Erstellung von Sanierungskonzepten wird in der Regel die Beachtung des vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) im Jahr 2012 veröffentlichten Standards IDW S 6 gefordert. Ein dem IDW S 6 erstelltes Sanierungskonzept erfüllt Mindestkriterien, die einerseits die Qualität des Sanierungskonzepts sicherstellen und anderseits Rechtssicherheit geben.

In der Sanierungspraxis haben sich allerdings verschiedene Fragen und Problemstellungen ergeben, die der Standard nicht oder nur ansatzweise beantwortet. Das IDW hat daraufhin Ende 2016 mit einem Fragen- und Antwortenpapier zum IDW S 6 (F&A) versucht, die wichtigsten offenen Anwendungsfragen der Praxis zu beantworten. U.a. wurden dabei die Anforderungen bei der Erstellung von Sanierungskonzepten für kleinere, wenig komplexe Unternehmen konkretisiert.

Im September 2017 hat das IDW außerdem den IDW S 6 überarbeitet und dabei deutlich verschlankt. Die nun nicht mehr in der Neufassung enthaltenen betriebswirtschaftlichen Erläuterungen sollen zukünftig in das F&A aufgenommen werden.

Die comes-Mitarbeiter Dr. Bernhard Becker, Bernhard Bieckmann und Stefan Wechsung haben gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Müller in DStR Heft 46/2017 zu den F&A und der Neufassung des IDW S 6 Stellung genommen und dabei insbesondere die aus praxisorientierter Sicht noch offenen Fragen beleuchtet.

Die Konkretisierungen und redaktionellen Überarbeitungen des IDW zum S 6 werden von den Autoren des Aufsatzes grundsätzlich begrüßt. Allerdings wird nicht erwartet, dass Sanierungskonzepte für kleinere Unternehmen in Zukunft weniger umfangreich bzw. kostengünstiger ausfallen, da auch für diese Unternehmen die vom S 6 geforderten Kernbestandteile zu bearbeiten sind. Als positiv werden die weitergehenden Erläuterungen zum Begriff der „branchenüblichen Rendite“ sowie der Sanierungsfähigkeit von Konzernen beurteilt, wobei auch hier noch nicht alle Anwendungsfragen der Praxis beantwortet werden konnten.

Kritisch wird die in der Neufassung des Standards aus Sicht der Autoren fehlende ausdrückliche Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken aus neuen (Mega-) Trends beurteilt. Für viele Unternehmen werden sich über Jahrzehnte als stabil anzusehende Geschäftsmodelle durch den Einfluss von Digitalisierung, Industrie 4.0 und künstlicher Intelligenz dramatisch ändern. Welche Konsequenzen sich daraus für die Unternehmen und die Beurteilung der Sanierungsfähigkeit im Rahmen eines Sanierungskonzepts nach IDW S 6 ergeben, bleibt (bisher) unbeantwortet.

Der vollständige Artikel der Autoren wurde unter dem Titel „Konkretisierung der Anforderungen an ein Sanierungskonzept nach IDW S6“ in DStR Heft 46/2017 vom 17.11.2017 veröffentlicht

comes verstärkt sich weiter!

comes hat ihr nun 25-köpfiges Team um drei erfahrene Mitarbeiter erweitert:

Lothar Sommer

Lothar Sommer

Vom Standort Hamburg aus unterstützt er unsere Kunden in den Beratungsfeldern Strategie, Digitalisierung und Marketing/Vertrieb. Lothar Sommer wird den weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs "Erfolg" mit vorantreiben. Zuvor war er bei diversen Beratungsgesellschaften in leitender Position verantwortlich für die Transformation von Geschäftsprozessen und Vertriebskanälen.

Stefan Wechsung

Stefan Wechsung

Der erfahrene Hamburger Sanierungs- und Insolvenzberater verstärkt den weiterhin wachsenden Geschäftsbereich "Krise". Als Spezialist für finanzwirtschaftliche und insolvenzrechtliche Themen, u.a. bei einer Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat er in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen bei der Sanierung/Neuausrichtung begleitet.

Jan Schoenmakers

Jan Schoenmakers

Als Ex­per­te für Di­gi­ta­li­sie­rung, Online-Marketing und Social Media berät der Ol­den­bur­ger un­se­re Kun­den bei der Kon­zep­ti­on und Um­set­zung zu­kunfts­fä­hi­ger Mar­ke­ting- und Ver­triebs­stra­te­gi­en sowie rund um die Chancen von Big Data. Zu­vor war er u.a. Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­na­ger beim Energie- und Telekommunikationskonzern EWE und Gründer eines e-Commerce Startups.