Krise bewaeltigenErfolg gestalten

comes verstärkt sich weiter

Cord Körner

Cord Körner

Der in Finanzierungs- und Sanierungsfragen versierte Berater ist seit August 2018 Mitglied unseres Teams im Geschäftsbereich „Krise bewältigen“. An den Standorten Hamburg und Hannover unterstützt Herr Körner unsere Kunden vorwiegend in den Beratungsfeldern Sanierung, Distressed M&A sowie Insolvenzbegleitung.

Zuvor hat er u.a. bei einer internationalen Großbank und einer Big-Four-Wirtschaftsprüfungs- u. Beratungsgesellschaft mittelständische Kunden unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen beraten.

Hendrik Leigers

Hendrik Leigers

Nachdem Herr Leigers uns während seines Studiums mit Schwerpunkt Banking & Finance bereits als Analyst/Werkstudent unterstützt hatte, ist er nun seit Dezember als Berater im Oldenburger Team in den Bereichen Distressed M&A sowie Finanzierung tätig. Auch in Digitalisierungsfragen wirkt er bei unserem Joint-Venture-Partner Hase & Igel mit.

Vor seinem Studium war Herr Leigers als Bankkaufmann tätig.

René Labahn

René Labahn

Am Standort Hamburg unterstützt Herr Labahn seit diesem Jahr den operativen Turnaround-Weg unserer Mandanten vom Rechnungsbeleg bis hin zur Bankenkommunikation und Strategieausrichtung. Als Spezialist für die digitale Unternehmenssteuerung (Konzernabschluss, Konzernplanung und Reporting) verantwortet er den Ausbau des softwaregestützen Geschäftsfeldes.

In vorherigen Tätigkeiten war er als Manager in einer Unternehmensberatung sowie als Manager Controlling in einem Maschinenbaukonzern tätig.

Wir möchten an dieser Stelle auch unserem Kollegen Jan Handzlik zu seiner Promotion zum Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gratulieren – Herzlichen Glückwunsch!

Allco Heimtierbedarf schließt mit Quote von insgesamt über 75 % ab

Die Allco Heimtierbedarf aus Thedinghausen konnte nach der sich dem Eigenverwaltungsverfahren anschließenden Planüberwachung insgesamt eine Quote von 78,5 % an die einfachen Insolvenzgläubiger auszahlen.

Das Unternehmen hatte Ende 2016 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt und den tschechischen Tiernahrungshersteller VAFO Holding als Investor gewinnen können.

In der Eigenverwaltung und bei der Ausarbeitung des Insolvenzplans wurde Allco von einem Team der anchor Rechtsanwälte um Silvio Höfer und Florian Harig begleitet. Als Sachwalter wurde der Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Malte Köster aus der Kanzlei WILLMERKÖSTER bestellt. comes hat den Investorenprozess unterstützt.

Allco Heimtierbedarf

Erfolgreicher comes-M&A-Prozess für die wind sportswear gmbh

Friedrich von Kaltenborn-Stachau (BRL Boege Rohde Luebbehuesen) hat als Insolvenzverwalter der wind sportswear gmbh aus Jesteburg den Geschäftsbetrieb zum 01.01.2019 erfolgreich an die wind gmbh aus Hamburg veräußert. Ein Großteil der Arbeitsplätze kann erhalten werden.

Der Produzent, Groß- und Einzelhändler wind sportswear verkauft seit fast 40 Jahren maritime Mode und Accessoires. Zukünftig ist eine Stärkung der Marke in der Region Nord- und Ostseeküste geplant.

comes hat den Übernahmeprozess im Auftrag des Insolvenzverwalters Friedrich von Kaltenborn-Stachau begleitet.

Die ausführliche Pressemitteilung von BRL finden Sie hier.

wind sportswear gmbh

Im Umbruch: Digitalisierung trifft den Großhandel (doppelt)

Das traditionelle Geschäftsmodell der Großhandelsbranche steht im Angesicht der Digitalisierung an gleich zwei Fronten unter erheblichem Druck:

Zum einen, marktseitig, nimmt der Wettbewerb durch neue und etablierte Player, die nach dem B2C-Geschäft auch verstärkt in das B2B-Geschäft vordringen, sowie Hersteller, die den direkten Endkundenkontakt suchen, zu. Ferner hat sich – auch durch Online-Vergleichsplattformen – die Preistransparenz deutlich erhöht, was den Margendruck zusätzlich verstärkt hat. Zum anderen, prozessseitig, besteht bei vielen Großhändlern ein Investitionsstau bei der IT-Infrastruktur entlang des Wertschöpfungsprozesses (Einkauf, Lagerhaltung, Kommissionierung, Verkauf). Die Folge sind eine unzureichende Entscheidungsgrundlage für Ein- sowie Verkäufer und Risiken aus der Lagerhaltung (hohe Lagerbestände, Altbestände). Auch die Anbindung von eCommerce-Lösungen für einen Onlinevertrieb wird hierdurch erschwert. 

Diese Entwicklungen manifestierten sich in zahlreichen Insolvenzen namhafter Großhandelsunternehmen in den vergangenen Monaten (z.B. Testrut, Unimet, creatrade), in denen wir Insolvenzverwalter beratend begleitet haben.

Großhandel unter Druck

Herausforderung Digitalisierung – IT-Risiken in der Lageberichterstattung

In seinem Positionspapier zur Digialisierung stellte das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) unlängst fest, dass es vielen Unternehmen (noch) an Erfahrung fehle, die mit der digitalen Transformation einhergehenden Veränderungen auf ihr Geschäftsmodell zu übertragen. Neben technologischen Risiken seien auch rechtliche Kompetenzen zu fokussieren und müssten möglicherweise neu erworben werden, um damit verbundene Risiken besser einschätzen zu können.

Wie an dieser Stelle vorab avisiert, hat Dr. Bernhard Becker von der comes gemeinsam mit Michael Dilßner und Prof. Dr. Stefan Müller von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg Jahresabschlüsse mittelständischer Unternehmen auf die Frage hin untersucht, wie die Chancen und Risiken der Digitalisierung darin gewürdigt werden. Die Ergebnisse bestätigen aus der Perspektive der Rechnungslegungsadressaten, dass die Digitalisierung vielfach offenbar noch nicht als eine zentrale Herausforderung in der Unternehmensführung angekommen ist.

Das Auswertungsergebnis wurde aktuell in der KSI 06.2018 veröffentlicht und kann hier vollständig gelesen werden.

IT-Risiken in der Lageberichterstattung

Erweiterte Haftungsrisiken bei Eigenverwaltungsverfahren

Stellt eine GmbH einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, haftet die Geschäftsführung nicht mehr nur nach den Grundsätzen des Gesellschaftsrechts, sondern in erweitertem Umfang wie ein Insolvenzverwalter auch im Außenverhältnis – so der Blick in die einschlägige Literatur.

Im herkömmlichen Regelinsolvenzverfahren erhält ein starker Insolvenzverwalter durch richterlichen Beschluss umfassendere Befugnisse als die Geschäftsführung – damit einhergehend auch weitere persönliche Haftungsrisiken. Im Unterschied dazu übernimmt ein Sachwalter im Eigenverwaltungsverfahren lediglich eine Kontrollfunktion und die Geschäftsführung nimmt Rechte und Pflichten eines Insolvenzverwalters wahr. Die Handlungsbefugnis der Geschäftsführung wird somit erweitert und damit laut BGH-Urteil aus April 2018 auch die Haftungsgrundlage. Dies dient der Stärkung der Gläubigerrechte.

Die Geschäftsführung sollte sich daher bereits vor Antragstellung über die erweiterten Haftungsrisiken informieren und entsprechend erfahrene Juristen einbinden – nach unserer Erfahrung idealerweise mit der Aufnahme eines eigenverwaltungserfahrenen Fachanwalts für Insolvenzrecht in die Geschäftsführung.

Erweiterte Haftungsrisiken bei Eigenverwaltungsverfahren

Investitionsfalle E-Mobilität

Mit den anstehenden innerstädtischen Fahrverboten für ältere Dieselfahrzeuge nimmt der Handlungsdruck auf alle Verkehrsteilnehmer weiter zu. Für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark stellt sich nunmehr die Frage: „Wie müssen wir uns für E-Mobilität rüsten?“.

Nachdem nun auch die renommierten PKW-Hersteller zunehmend auf die E-Mobilität setzen, arbeiten aktuell auch verschiedene LKW-Hersteller daran, den innerstädtischen Lieferverkehr zu elektrifizieren. Die Tragweite – und vor allem die Kosten –, die die E-Mobilität mit sich bringen, werden oftmals unterschätzt: Anschaffungskosten der E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur (Säulen/Charger, mobile Lösungen, Umbau Stellplätze, Stromversorgung etc.) und das nicht zu unterschätzende Verbrauchsgut Strom müssen bei einer Investitionsentscheidung genau berücksichtigt werden.

Investitionsfalle E-Mobilität

Big-Data-Einblicke in das Rennen um den CDU-Vorsitz

„Aller guten Dinge sind drei"? Im Falle der aussichtsreichen Kandidaten um den CDU-Vorsitz gilt: nur einer kann gewinnen. Hilft uns Big Data, den Ausgang vorherzusagen?

Unser Joint-Venture-Partner Hase & Igel hat dafür die „Fieberkurve" zu drei wichtigen Indikatoren unter die Lupe genommen: Umfang und Tenor der Presseberichte, die Gespräche und Diskussionen in Sozialen Medien und die Suchen bei Google zu Merz, Spahn und Kramp-Karrenbauer. Wer hat die Dynamik auf seiner Seite? Wo liegen die Stärken und Schwächen?

Die Ergebnisse überraschen – alle Infos finden Sie hier: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4

Wer macht das Rennen?